Winterfell beim Pferd: Fellwechsel im Herbst verstehen und richtig pflegen

Im Herbst verändert sich das Fell deines Pferdes sichtbar: Aus dem glatten Sommerfell wird innerhalb weniger Wochen ein dichtes Winterfell. Dahinter steckt ein fein gesteuerter Vorgang, den vor allem das Licht auslöst und nicht die Kälte.

Für Pferdehalter wirft das viele Fragen auf. Ist es normal, dass mein Pferd gerade so viele Haare verliert? Muss ich scheren? Soll ich eindecken? Und woran erkenne ich, dass etwas nicht stimmt, etwa bei einem älteren Pferd mit langem, lockigem Fell?

Dieser Artikel beantwortet diese Fragen auf Grundlage von Fachartikeln aus der Tiermedizin, von Universitäten und aus Fachmagazinen. Wir haben die Aussagen mehrerer unabhängiger Quellen verglichen. Wo sich Quellen widersprechen oder ein Hersteller dahintersteht, sagen wir das offen. Der Artikel ersetzt keine tierärztliche Untersuchung.

 

Wie das Winterfell entsteht: Licht als Taktgeber

Der Fellwechsel ist beim Pferd ein hormonell gesteuerter Vorgang. Haare wachsen in Zyklen: Eine Wachstumsphase wird von einer Ruhephase abgelöst, danach fällt das alte Haar aus und ein neues wächst nach. Beim Pferd ist dieser Zyklus an die Jahreszeiten gekoppelt.

Die Tageslänge ist der wichtigste Auslöser. Das Pferd registriert die Dauer des Tageslichts über das Auge. Der Fellwechsel folgt der abnehmenden Tageslänge und nicht sinkenden Temperaturen, so beschreibt es auch ein Beitrag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN, 2025). Den Mechanismus beschreibt die Dubliner Studie, auf die wir weiter unten eingehen: Werden die Tage kürzer, bildet der Körper länger Melatonin, der Prolaktinspiegel sinkt, und dieses Signal gilt als Auslöser für das Wachstum des Winterfells. Im Frühjahr läuft der Vorgang in umgekehrter Richtung: Die Tage werden länger, der Melatoninspiegel sinkt, das Winterfell wird abgeworfen.

Das Zeitfenster zählt. In einer Studie der University College Dublin (O’Brien, Darcy-Dunne und Murphy, 2020) bekamen Pferde und Ponys über Lichtmasken künstlich längere Tage. Wurde das Licht erst zur Herbst-Tagundnachtgleiche am 21. September verlängert, wuchs das Winterfell trotzdem weiter: Die Haarfollikel waren dann schon in der Wachstumsphase. Wurde das Licht dagegen bereits etwa einen Monat nach der Sommersonnenwende, also gegen Ende Juli, verlängert, blieb bei den eingestallten Pferden das Sommerfell länger erhalten. Bei den Ponys war dieser Effekt nicht in gleicher Weise nachweisbar.

Deshalb beginnt der Fellwechsel oft schon, bevor es draußen kalt wird. Zur Einordnung: Die Gruppen waren klein, mit 12 bis 14 Tieren je Versuch, die Temperatur wurde nicht kontrolliert, und die Studie wurde unter anderem vom Hersteller der Lichtmasken unterstützt. Nach Angabe der Autoren hatten die Geldgeber keinen Einfluss auf Design, Auswertung und Veröffentlichung.

Die Temperatur spielt nur eine Nebenrolle. Kälte kann den Vorgang beschleunigen oder verzögern, sie ist aber nicht der eigentliche Auslöser. Bei Ponys schätzen die Autoren den Einfluss der Temperatur als besonders wichtig ein. Das erklärt, warum auch Pferde in warmen Jahren im Herbst Winterfell bekommen und warum sich der Fellwechsel bei vielen Pferden auch dann einstellt, wenn der Herbst mild bleibt.

Was das für die Praxis bedeutet: Wer sein Pferd nachts dauerhaft unter künstlichem Licht hält, etwa im beleuchteten Stall, kann den Rhythmus verschieben. Das wird in der Praxis gezielt genutzt, damit Turnierpferde früher ihr Sommerfell bekommen. Für den normalen Freizeitalltag ist es meist nicht nötig, den natürlichen Takt zu verändern.

 

Der Zeitplan: Was im Herbst normal ist

Der Herbstfellwechsel beginnt bei vielen Pferden schon im Spätsommer, wenn die Tage kürzer werden. Zuerst fällt häufig das Glänzen des Sommerfells auf, es wird stumpfer. Dann lösen sich Haare, und darunter wächst die dichtere Unterwolle nach. Meist ist das Winterfell im späten Herbst weitgehend ausgebildet.

Wie lange das genau dauert, hängt vom einzelnen Tier ab. Die Quellen, die wir geprüft haben, nennen keine einheitliche Zahl, und eine Wochenangabe, die für alle Pferde gilt, gibt es nicht. Plane deshalb eher in Zeiträumen von mehreren Wochen als in festen Terminen.

Typische Beobachtungen im Herbst:

  • Das Fell wirkt matter und die Haare lösen sich beim Putzen in Büscheln.
  • Das nachwachsende Fell ist länger und dichter, an Kopf, Hals und Bauch oft besonders deutlich.
  • Das Pferd schwitzt unter dem dichten Fell schneller und braucht danach länger zum Trocknen.
  • Manche Pferde wirken in dieser Zeit etwas müder oder weniger belastbar. Das ist unspezifisch und kann viele Gründe haben, bei anhaltenden Auffälligkeiten gehört es in tierärztliche Hand.

Der Fellwechsel ist ein normaler Vorgang. Er ist allerdings auch der Moment, in dem Auffälligkeiten leichter auffallen, mehr dazu im Abschnitt „Wann zum Tierarzt“.

 

Was das Winterfell beeinflusst

Nicht jedes Pferd bekommt gleich viel Fell. Mehrere Faktoren spielen zusammen:

  • Rasse und Typ: Robust- und Kaltblütertypen sowie viele Ponys bilden meist ein dichteres Winterfell aus als feine Vollblüter. Das ist eine verbreitete Beobachtung der Praxis. Belastbare Zahlen dafür haben wir in den geprüften Quellen nicht gefunden.
  • Haltung: Pferde mit Offenstall- oder Weidehaltung sind Wetter und Tageslicht stärker ausgesetzt als Boxenpferde und bilden oft mehr Fell.
  • Alter und Gesundheit: Bei älteren Pferden kann ein veränderter Fellwechsel ein Hinweis auf eine hormonelle Erkrankung sein. Das behandeln wir weiter unten ausführlich.
  • Ernährung und Konstitution: Ein Pferd in schlechtem Futterzustand hat weniger Reserven. Das Fell ist dabei ein Teil des Gesamtbilds und kein Einzelwert, an dem man etwas ablesen kann.
  • Individuelle Unterschiede: Selbst Pferde derselben Rasse im selben Stall können sehr unterschiedlich viel Fell entwickeln.

Die Kältetoleranz des Pferdes. Pferde kommen mit Kälte deutlich besser zurecht als mit Hitze. Fachartikel der FN nennen dafür eine sogenannte Thermoneutralzone, also den Temperaturbereich, in dem das Pferd keine zusätzliche Energie zum Wärmen aufwenden muss. Die Angaben unterscheiden sich allerdings: Ein FN-Beitrag von 2020 nennt etwa −8 bis +25 °C, ein neuerer von 2025 etwa 0 bis 25 °C. Wir lesen das so, dass die untere Grenze je nach Fell, Wind, Nässe und Pferd verschieden liegt und es keinen festen Wert gibt, den man einfach auf sein Pferd übertragen kann.

Entscheidend sind weniger die Gradzahlen als die Umstände: Nasses Fell isoliert schlechter, Wind entzieht Wärme, und ein Unterstand mit Windschutz hilft mehr als ein paar Grad mehr oder weniger.

Auch eine Konferenzarbeit (Morgan et al., 2007), die in der Dubliner Studie zitiert wird, zeigt, wie stark die Werte schwanken: Die untere kritische Temperatur schätzt sie für Warmblüter auf etwa 2,9 °C bei Erhaltungsfutter und −3,4 °C bei energiereichem Futter, für Ponys auf 6,9 °C und 1,4 °C. Die Fütterung verschiebt die Grenze also deutlich. Diese Werte sind jedoch Schätzungen aus einer Konferenzarbeit und keine allgemeingültigen Praxisgrenzen.

 

Fellpflege im Fellwechsel

Während des Wechsels lohnt sich regelmäßiges Putzen aus mehreren Gründen: Lose Haare werden entfernt, du siehst die Haut und bemerkst Veränderungen früh, und das Pferd genießt die Massage.

Gut zu wissen:

  • Striegel und Bürste: Ein Gummistriegel löst lose Haare gut, eine weiche Bürste nimmt sie danach auf. Bei empfindlicher Haut vorsichtig arbeiten.
  • Haut beobachten: Schuppen, kahle Stellen, Rötungen, Krusten oder Juckreiz sind keine Folge des normalen Fellwechsels. Zeige sie bei Auffälligkeiten dem Tierarzt.
  • Nicht zu oft baden: Im Herbst und Winter braucht das Fell seine natürliche Schutzschicht. Häufiges Waschen mit Shampoo trocknet Haut und Fell aus. Ein Abspülen mit klarem Wasser reicht in vielen Fällen.
  • Nach dem Schwitzen: Ein dichtes Fell trocknet langsam. Nasses, kaltes Fell sollte nicht mit dem Pferd stehen bleiben. Abtrocknen, abschwitzen lassen oder eine Abschwitzdecke nutzen.
  • Mähne und Schweif: Hier ist weniger meist mehr. Grobes Auskämmen reißt Haare aus, besser sind Finger oder eine weite Bürste.

Bei der Pflege gilt wie bei allem: Das Fell ist ein Indikator für das Gesamtbild des Pferdes. Eine Pflegeroutine kann Haut und Fell sauber halten, aber keine Erkrankung beheben.

 

Scheren und Eindecken: Wann sinnvoll, wann nicht

Das Winterfell ist die natürliche Wärmeisolierung des Pferdes. Ein dichtes Fell stellt die Haare auf und schafft eine Luftschicht, die Wärme hält. Wer es entfernt, nimmt dem Pferd diesen Schutz und muss ihn ersetzen.

Wann Scheren sinnvoll sein kann: Pferde, die im Winter regelmäßig und intensiv gearbeitet werden, schwitzen unter dichtem Fell stark und trocknen schlecht. Die Dubliner Studie nennt als Risiko, dass ein dichtes Winterfell nach starkem Schwitzen zu einer deutlichen Auskühlung in der Abkühlphase führen kann. Auch für Pferde, die ihr Fell im Frühjahr nicht abwerfen und stark schwitzen, nennt der FN-Beitrag von 2025 eine Teilschur als Option.

Wann es nicht nötig ist: Ein Pferd, das nur gelegentlich bewegt wird und draußen steht, braucht in der Regel kein geschorenes Fell. Es hat mit dem natürlichen Fell den besten Kälteschutz.

Wenn du schere, musst du ersetzen, was fehlt:

  • Eine passende Decke, die zur Temperatur und zur Haltung (Box, Offenstall, Weide) passt.
  • Regelmäßige Kontrolle, ob das Pferd friert oder schwitzt. Die Hand unter die Decke am Widerrist und an den Flanken zeigt es zuverlässiger als jedes Thermometer.
  • Eine Pause von mindestens einigen Wochen zwischen Schur und starken Temperaturstürzen, wenn möglich. Das Fell wächst nur langsam nach.

Eindecken ohne Schur: Bei ungeschorenen, gesunden Pferden ist eine Decke oft nicht erforderlich. Eine zu dicke Decke ist ein häufiger Fehler: Das Pferd schwitzt darunter, das Fell wird feucht, und die Wärmeregulation funktioniert schlechter. Es gibt keine einfache Regel nach Grad Celsius. Beobachte dein Pferd und passe an.

Wichtig: Lege keine normale Decke auf ein nasses oder schwitziges Pferd. Zuerst muss das Fell trocknen, etwa durch Abschwitzen, Abtrocknen oder eine atmungsaktive Abschwitzdecke. Erst danach ist eine normale Decke sinnvoll, wenn das Pferd sie wegen Wind, Nässe, Alter, Futterzustand oder Haltung tatsächlich braucht.

Ein Hersteller-Artikel, den wir gesehen haben, nannte einen festen Wert von −15 °C als Grenze. Das ist eine Werbeaussage und keine belastbare Angabe, deshalb übernehmen wir sie nicht.

 

Fütterung im Fellwechsel: Was die Quellen hergeben

Im Netz kursieren viele Empfehlungen zu Zink, Biotin, Leinsaat oder Spezialfutter für den Fellwechsel. Wir haben gezielt danach gesucht, was davon unabhängig belegt ist. Das Ergebnis ist nüchtern: Belastbare Studien, die zeigen, dass ein bestimmtes Ergänzungsfutter den Fellwechsel verkürzt oder das Fell verbessert, haben wir in den geprüften Quellen nicht gefunden. Die meisten Aussagen dazu stammen von Futtermittelherstellern und Shops. Wir bewerten sie als Werbung und nicht als Beleg.

Was die Fachquellen stattdessen betonen:

  • Bedarfsgerechte Grundfutterration: Raufutter in ausreichender Menge und Qualität ist die Basis. Ein Pferd, das gut versorgt ist, hat auch für den Fellwechsel die besten Voraussetzungen.
  • Mineralfutter nach Bedarf: Ob und was ergänzt werden muss, hängt von der Grundration ab. Eine Rationsberechnung durch eine Fachperson oder den Tierarzt ist sinnvoller als pauschale Zusätze.
  • Wasser: Frisches Wasser steht jederzeit zur Verfügung, auch bei Kälte.
  • Energiebedarf: Pferde, die draußen stehen und frieren, brauchen mehr Energie. Das betrifft vor allem die Menge an Raufutter.

Wenn das Fell dauerhaft stumpf bleibt, Haare büschelweise fehlen oder sich die Haut verändert, ist die Ursache nicht automatisch ein Mangel im Futter. Es kommen auch Parasiten, Hauterkrankungen, Stoffwechsel- und Hormonstörungen in Frage. Das klärt der Tierarzt.

 

Wann zum Tierarzt: PPID (Cushing) und andere Warnzeichen

Ein veränderter Fellwechsel ist beim älteren Pferd eines der bekanntesten Anzeichen für PPID (Pituitary Pars Intermedia Dysfunction, früher „Equines Cushing-Syndrom“). Dabei arbeitet ein Teil der Hirnanhangdrüse unregelmäßig. Betroffen sind meist ältere Pferde und Ponys, die Erkrankung wird mit zunehmendem Alter häufiger.

Typische Hinweise, die tierärztlich abgeklärt werden sollten:

  • Fell, das nicht abgeworfen wird oder nur teilweise, oft in Sommermonaten noch lang.
  • Langes, lockiges oder gewelltes Fell (Hypertrichose), besonders an Beinen und Hals.
  • Vermehrtes Schwitzen, verändertes Trink- und Harnverhalten.
  • Muskelschwund am Rücken, Fettpolster an ungewöhnlichen Stellen.
  • Wiederkehrende Hufrehe.
  • Gehäuft Infektionen oder schlecht heilende Wunden.

Zur Einordnung: Quellen bewerten das lange, lockige Fell unterschiedlich. Ein Fachartikel von 2021 (Veterinary Ireland) beschreibt es als sehr typisch für PPID. Eine ältere Zusammenfassung zu Empfehlungen der Equine Endocrinology Group (2013) hält es dagegen für nicht allein beweisend. Beides lässt sich vereinbaren: Das Fellbild ist ein starker Hinweis, aber kein Beweis, und kann auch fehlen. Entscheidend ist die Untersuchung.

Wie der Tierarzt vorgeht: Die Diagnose stützt sich meist auf eine Blutuntersuchung. Gemessen wird in der Regel der basale ACTH-Wert. Wichtig: Die Referenzwerte sind jahreszeitabhängig und im Herbst höher als in der übrigen Zeit. Auch gesunde Pferde können in dieser Jahreszeit erhöhte ACTH-Werte haben. Deshalb bewertet der Tierarzt ein Laborergebnis immer zusammen mit den Symptomen und den jahreszeitlich angepassten Referenzwerten.

In Zweifelsfällen kann ein Funktionstest, etwa der TRH-Stimulationstest, infrage kommen. Im Herbst ist er allerdings weniger verlässlich: Die BEVA-Leitlinie (Menzies-Gow et al., 2023) beschreibt, dass die Ergebnisse im Herbst kurzfristig stärker schwanken und die diagnostische Genauigkeit dadurch eingeschränkt sein kann. Eine kleine Fallserie (Kirkwood et al., 2022, sieben Pferde) fand die TRH-stimulierten ACTH-Werte im Spätsommer und Frühherbst am häufigsten erhöht und geht davon aus, dass die Genauigkeit bei monatlich angepassten Referenzwerten nicht leidet. Ob und wie der Test eingesetzt wird, entscheidet der Tierarzt anhand des Einzelfalls.

Behandelt wird, wenn sich die Diagnose bestätigt, mit einem verschreibungspflichtigen Medikament (Pergolid). Das entscheidet ausschließlich der Tierarzt.

Weitere Gründe für einen Anruf in der Praxis: kahle Stellen, Haut mit Krusten oder Nässen, starker Juckreiz, ein Pferd, das ungewöhnlich abmagert, lahmt oder nicht mehr frisst.

Dieser Artikel kann und soll keine Diagnose ersetzen. Wenn du bei deinem Pferd mehrere der genannten Zeichen siehst, vereinbare einen Termin. Je früher PPID erkannt wird, desto besser lassen sich Folgen wie Hufrehe vermeiden.

 

Häufige Fragen und Fazit

Wie lange dauert der Fellwechsel im Herbst? Eine einheitliche Angabe gibt es nicht. Er beginnt oft im Spätsommer und zieht sich über mehrere Wochen. Weil das Licht den Vorgang steuert und nicht die Kälte, kann der sichtbare Fellwechsel schon beginnen, bevor es draußen kalt wird. Wichtig ist, ob dein Pferd am Ende ein gleichmäßig dichtes Winterfell hat.

Lässt Kälte das Winterfell wachsen? Hauptsächlich steuert die Tageslänge den Vorgang. Kälte kann ihn beeinflussen, ist aber nicht der Auslöser.

Muss ich mein Pferd im Winter scheren? Nein, nicht grundsätzlich. Sinnvoll kann es bei Pferden sein, die im Winter regelmäßig stark arbeiten und dabei viel schwitzen. Dann musst du mit Decke und Kontrolle ausgleichen, was dem Pferd fehlt.

Hilft ein Ergänzungsfutter beim Fellwechsel? Wir haben dafür keine belastbaren, unabhängigen Belege gefunden. Sprich bei Fragen zur Fütterung mit dem Tierarzt oder einer Fachperson für Pferdeernährung.

Mein älteres Pferd hat langes, lockiges Fell. Ist das normal? Das sollte tierärztlich abgeklärt werden. Es kann ein Hinweis auf PPID sein, muss es aber nicht.

Fazit: Der Herbstfellwechsel ist ein normaler, vom Licht gesteuerter Vorgang. Du unterstützt dein Pferd am besten mit regelmäßigem Putzen, einer guten Grundfutterration, Schutz vor Nässe und Wind und einem aufmerksamen Blick. Auffälligkeiten bei Fell und Haut gehören in tierärztliche Hand, vor allem bei älteren Pferden. Alles andere ist Beobachten, Anpassen und Ruhe bewahren.

0 % Schnickschank. 100 % Liebe. 💛

 

Quellen

Geprüft und ausgewertet (Stand Oktober 2026):

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